#imperfect.

Heute kommt mal ein etwas anderer Post. Ungeschminkt. Im Pyjama. Im Bademantel. Beim Frühstücken. Beim Zähneputzen. Beim Aufstehen. Beim Schminken. Beim Haare kämen. Einfach nur Ich hinter den Kulissen.

Normalerweise bekommt ihr hier auf dem Blog nur die schönen Dinge zu sehen. Ein tolles Outfit, ein geschminktes und gegebenenfalls auch „makelloses“ Gesicht (ohne Pickel und Rötungen), gemachte Haare, eine schöne Location. Alles stimmend, alles „perfekt“.

Aber der Weg dorthin ist es eben nicht. Ich stehe auf mit verquollenen Augen und nur eine Dusche bekommt mich wach. Ich habe Akne und diese muss manchmal gut abgedeckt werden. Ich bin eine richtige Naschkatze und esse auch schon zum Frühstück gerne mal eine ganze Kalorienbombe, bestehend aus Schokolade und Keksen, nachdem ich eine halbe Stunde gewartet habe wegen meiner Schilddrüsehormone, die ich jeden Tag zu mir nehmen muss. Meine Haare sind ziemlich lang und bis ich die komplett durchgekämmt habe, habe ich im Kopf bestimmt schon hundert Mal beschlossen, sie zu schneiden, weil sie nur noch lästig sind.

Ich stehe vor dem Kleiderschrank und überlege auch stundenlang, was ich denn nun anziehen könnte. Probiere zig Sachen an und fühle mich trotzdem nicht wohl. Der Pulli ist zu kurz. Die Hose ist zu eng, so dass mein Fett an der Seite raus quillt. Ich finde keine passenden Schuhe und Taschen zu dem Look. Und die Jacken würde ich bei so einem Wetter eh am liebsten zuhause lassen, weil sie mich getragen über einen Strickpulli, wie ein Michelin-Männchen aussehen lassen.

Das durchlebe ich eigentlich Tag für Tag und dennoch schaue ich dann am Ende in den Spiegel und denke: #imperfect. Ich wage mich trotzdem vor die Kamera und präsentiere Euch das Ergebnis. Ich stehe dazu. Ich bin nicht perfekt, aber ich bin authentisch. Ich bin nicht die schlankste, aber versuche das beste aus mir herauszuholen. Ich habe nicht die makelloseste Haut und helfe auch mit Schminke (und manchmal auch mit Retusche) nach, wage mich trotzdem auch oft ungeschminkt aus dem Haus.

Es geht nicht darum einem Ideal hinterher zu laufen, es geht vielmehr darum, sein eigenes Ich zu finden. Wenn man mit sich selbst im Reinen ist, sich so akzeptiert, wie man ist, einen guten Charakter hat –  dann ist man Schön. Dann werden diese Imperfektionen Perfekt.

Schaut in den Spiegel und sucht nicht nach Fehlern. Findet heraus, was Euch einzigartig macht, was Euch von Anderen unterscheidet und was Eure Vorzüge sind. Wenn Ihr das für Euch entdeckt habt, dann teilt das mit denjenigen, die das auch schon für sich entdeckt haben und werdet ebenfalls Teil der Esprit-Kampagne #imperfect. Postet Euch und traut Euch! Zeigt der Welt, wie schön Ihr seid.

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Photo Credit: Michail Kichutkin

fashionindividual

13 Comments

    • Oh meine Hübsche – vielen lieben Dank für die netten Worte :*

  1. Finde deinen Artikel ganz wunderbar ?. Ich hab mich in so vielen Zeilen wiedergefunden, so geht es mir beim aufstehen auch oft. Das heißt ich bin doch nicht allein ?

  2. Ein so wunderbarer und wahrer Post! Und so süße Fotos 🙂
    Ich freue mich schon auf Samstag!
    Beijo
    Anita

    • Danke Mausi, hoffentlich holen wir den Samstag noch nach <3 beijinhos

  3. Ohhh so süße Bilder! <3 Haha, das mit Outfit aussuchen, unwohl fühlen und keine Schuhe und Taschen zum Outfit zu haben – ooooh wie gut ich das kenne!!! 🙂 Du bist nicht allein und siehst immer blendend aus!
    Ich finde es nciht einfach, zu sich zu stehen. Zumindest bei mir wird es wohl ein langer Lernprozess bleiben!
    lg
    Esra
    http://nachgesternistvormorgen.de/

    • Ach quatsch Liebes, du bist ein wunderbarer Mensch. Bleib wie du bist!

  4. Ah ich liebe diese Fotos. Vor allem wenn es ums Make-up geht! Richtig toller und authentischer Artikel. 😀 Super!

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